Projektbeschreibung

 

smartblue_satSatellitendaten zum Leistungscheck

14.03.2013

Die smartblue AG (link is external), Dienstleister für Service- und Wartungskonzepte von PV-Anlagen, integriert in seine Monitoring-Lösung „Smart Control“ (link is external) künftig Satellitendaten. Jede Solaranlage wird nach Größe, Neigung, Ausrichtung etc. bezüglich ihrer Leistung simuliert, wonach von der solaren Strahlung der Teil, der durch die Wolken verloren geht, abgezogen wird. Mithilfe der genauen Werte, die so ermittelt werden, lässt sich die Toleranz zwischen simuliertem Wert und realer Leistung genau bestimmen und bei zu hohem Abweichwert wird automatisch der Anlagenbesitzer oder der Service-Techniker kontaktiert. Dazu werden die realen Anlagen-Messdaten via lokalem Datenlogger zu den Servern der smartblue AG übertragen, wo sie zentral aufbereitet und analysiert werden. Der Fehleralgorithmus ist es, der anschließend die realen Daten mit den simulierten Werten vergleicht und Wartungs-Tickets erstellt bzw. verschickt. Für den Nutzer ist dies alles per Internetbrowser einzusehen.

Dr. Philipp Geiger, Vorstand der smartblue AG erklärte in seiner Stellungnahme zur neuen Monitoring-Lösung: „Es gibt eine Vielzahl von Einflüssen, die die Leistung eines Solarkraftwerks beeinflussen. Monitoring-Systeme sind meist auf den angeschlossenen Wechselrichter beschränkt und sehen viele ertragsmindernde Fehler einfach nicht. Unsere Plattform vergleicht daher die Leistung automatisch mit den Nachbaranlagen oder die einzelnen Komponenten der Anlage untereinander“.

Damit das System auch bei Wettereinflüssen wie der aktuellen Schneefront arbeiten kann und es nicht zum Daueralarm bei Anlagenbesitzern und Service-Technikern kommt, werden laut Hersteller externe Daten zur Kontrolle herangezogen. Der Preis von „Smart Control“ variiert je nach Größe der Anlage, zugeschnitten ist das System jedoch auf die Bedürfnisse professioneller Wartungsunternehmen. Laut Herstellerinformationen soll der Preis für die Nutzung von „Smart Control“ deutlich unter einem Euro pro kWp und Jahr liegen.

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