In seinem Qualitätsmonitor 2013 untersuchte der TÜV die Qualität von Photovoltaikinstallationen und Solarmodulen. Defizite stellte der Prüfverein vor allem bei der Planung und Umsetzung von Großanlagen fest, die sich durch projektbegleitendes Qualitätsmanagement, eine sorgfältige Abnahme und laufende Photovoltaik-Überwachung vermindern oder vermeiden ließen.

Interessante Erkenntnis dabei: mit knapp der Hälfte aller Beanstandungen sind die häufigsten Fehler solche, die schon bei der Erstinstallation vorhanden sind oder dabei passieren.  25% der Fehler werden direkt am Modul festgestellt, beispielsweise durch Beschädigungen. Ebenfalls bereits ab dem Betriebsbeginn der Anlage präsent sind die festgestellten 14% an Verkabelungsfehlern.

Als Konsequenz aus den Erkenntnissen fordert der TÜV unter anderem die regelmäßige Ertragsanalyse und Wartung von Solaranlagen, die beispielsweise bei der technischen Photovoltaik-Betriebsführung abgedeckt wird. Sonst können anfängliche Einsparungen im Bereich Solar Monitoring langfristig den Anlagenbetreiber sehr teuer kommen.

Viele weitere Fakten zur Situation des Photovoltaikmarktes in Deutschland allgemein finden Sie übrigens in diesem Konzeptpapier des Fraunhofer Institutes.