Haben Sie gerade eine PV-Bestandsanlage in ihre technische Betriebsführung übernommen? Dann sollten Sie jetzt unbedingt eine Bestandsaufnahme der neuen Photovoltaikanlage vornehmen. Denn bevor mit dem operativen Monitoring mittels einer Monitoring-Software gestartet werden kann, sind in vielen Fällen erst mehrere vorbereitende Maßnahmen erforderlich.

In der folgenden, 4-teiligen Artikelreihe „Technische Betriebsführung von Photovoltaik-Bestandsanlagen“ sollen deshalb häufige Probleme bei neu übernommenen Bestandsanlagen und deren Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Nachfolgend eine Übersicht mit Themen, die in dieser Artikelreihe behandelt werden:

Sicherstellen der Kommunikation

Erst wenn alle Geräte innerhalb der PV-Konfiguration miteinander einwanfrei kommunizieren können machen die Folgeschritte Sinn. In diesem ersten Artikel gehen wir deshalb auf das Prüfen der folgenden, gängigen Kommunikationsstrecken in PV-Anlagen ein.

  • Verbindung zwischen Datenloggern und Wechselrichter
  • Verbindung zwischen Datenlogger und Monitoring-Portal
  • Rundsteuerempfänger bzw. Parksteuerung

Prüfen der Anlagendokumentation

Gerade bei übernommenen Bestandsanlagen waren im Laufe der Zeit viele verschiedene Dienstleister auch nach der Inbetriebnahme an Wartung und Erweiterung der PV-Konfiguration beteiligt. Deshalb ist die Anlagendokumentation oft „Stückwerk“ und in Teilen oder sogar vollständig veraltet oder lückenhaft. Mit den folgenden Checks bringen Sie Ihre Dokumentation wieder auf den neuesten Stand und finden heraus, ob und wo etwas fehlt.

Prüfung der Anlagenperformance

Alle Ihre PV-Komponenten sind miteinander verbunden, die Kommunikation klappt und auch die saubere Konfiguration in Ihrer Monitoring-Software ist gewährleistet. Fertig! Oder nicht? Mit den folgenden Schritten machen Sie noch einmal einen letzten Initialcheck. Wir legen Ihnen diesen Schritt nahe bevor Sie in das operative Monitoring übergehen. Oft fallen auch in dieser Phase noch einige Besonderheiten oder Umstände auf. Diese können die Messungen beeinflussen, wenn sie nicht vor Beginn des laufenden Monitorings erkannt und berücksichtigt oder bereinigt werden.

  • Prüfung auf anlagenspezifische Ertragseinbußen (z.B. Verschattung)
  • Prüfung auf Ertragseinbußen verursacht durch Umwelteinflüsse (z.B. Verschmutzung, Bewuchs usw.)

 

Um keinen der folgenden Artikel aus der Serie „Technische Betriebsführung von Photovoltaik-Bestandsanlagen“ zu verpassen, abonnieren Sie unseren Newsletter.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Überwachung Ihrer Solaranlagen oder von ganzen PV-Parks helfen wir Ihnen über unseren Service „Operatives Monitoring“ gerne weiter. Kontaktieren Sie uns hierzu einfach!