Simulierendes Monitoring

Simulierendes Monitoring

04.06.2013

Die smartblue AG, Anbieter von Service- und Wartungskonzepten für PV-Anlagen, integriert jetzt Satellitendaten in seine Monitoring-Lösung „Smart Control“. Das neue Modul erweitert ab sofort die Überwachungslösung, die nun zuverlässiger und genauer ist als die meisten Einstrahlungssensoren. Beim erweiterten Monitoring wird die Leistung simuliert, die Solaranlagen zu einem bestimmten Zeitpunkt erbringen sollten. Dies erfolgt sehr präzise mittels Auswertung von Wettersatellitendaten, wobei nur die solare Strahlung in die Berechnung einfließt, die an der Anlage ankommt. Jede Solaranlage wird entsprechend ihrer Größe, Ausrichtung, Neigung etc. individuell simuliert. Die regelmäßig errechneten Leistungswerte sind bis auf wenige Prozent genau und können als Vergleichswerte herangezogen werden. Liegt die Abweichung zur tatsächlich erzeugten Energie jenseits einer geringfügigen Toleranzschwelle, wird automatisch der Anlagenbesitzer oder Service-Techniker benachrichtigt. Unter Berücksichtigung der möglichen Renditen spielt die Überwachung und Optimierung von PV-Anlagen eine große Rolle: Schon ein paar Prozentpunkte weniger Ertrag können zu einer negativen Gesamtrendite der Anlage führen. Während ein Totalausfall durch manuelles Ablesen leicht zu erkennen ist, sind es gerade die kleinen, aber dauerhaften Einbußen, die dem Monitoring von PV-Anlagen eine große Bedeutung geben.

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